Paolo Giordano – Lesung im Literaturhaus Frankfurt

Am Freitagabend veranstaltete das Istituto Italiano di Cultura Frankfurt eine Lesung mit Paolo Giordano im Literaturhaus Frankfurt. Ich hatte erst vor einigen Wochen sein Buch „Die Einsamkeit der Primzahlen„, auf Empfehlung einer Freundin, gelesen und war davon sehr beeindruckt. Am Freitag las er aus seinem aktuellen Buch „Der menschliche Körper„. Das Buch ist ein Antikriegsroman und erzählt die Geschichte eines Trupps junger, italienischer Soldaten in Afghanistan. Paolo Giordano erzählt an dem Abend davon wie es dazu gekommen ist, dass er dieses Buch geschrieben hat und das u.a. Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ in dazu inspiriert hat. Obwohl ich eigentlich kein Freund von Kriegsromanen bin hat mich der Abend doch sehr neugierig auf dieses Buch gemacht und ich werde es in den nächsten Wochen auf jeden Fall lesen. Sehr gespannt bin ich auch auf sein nächstes Buch, welches im Mai in Italien erscheinen soll.

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Skrei (Kabeljau) mit Gnochi in Tomaten-Bärlauch-Soße

Heute Abend stand mal wieder „selber Kochen“ auf dem Plan. Die Grundidee waren Fisch mit Gnocchi. Da das Kaufland in Limburg gerade Skrei im Angebot war die Wahl des Fisches schnell getroffen. Für die Gnocchi musste jetzt noch eine Soße her. Hier habe ich mich zum einen mal wieder bei Chefkoch inspirieren lassen und zum anderen, wie so oft, improvisiert. Da ein Freund von mir gerade frischen Bärlauch in seinem Garten hat sollte dieser auf jeden Fall Bestandteil der Soße werden.

Zuerst habe ich ca. 2 Esslöffel Tomatenmark und 2 kleingeschnittene (Bloß nicht durch die Presse!) Knoblauchzehen angebraten und dies dann mit 100ml Weißwein abgelöscht. Dann habe ich 330ml fettreduzierte Sahnecreme (z.B. Rama Cremefine) und 2 Esslöffel Frischkäse mit Tomaten und Kräutern (z.B. Buko Toscana) dazu gegeben und das Ganze aufkochen lassen. Danach noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zu guter Letzt kam dann noch der kleingeschnittene Bärlauch dazu und die Gnocchi, die ich zuvor im Salzwasser gekocht habe. Da ich bisher beim Herstellen von Gnocchi immer gescheitert bin habe ich hier zu den fertigen aus dem Kühlregal gegriffen. Irgendwann muss ich da doch noch mal einen neuen Anlauf nehmen diese selbst herzustellen. Im Anschluss habe ich dann den Skrei ca. 7 Minuten auf der Hautseite gebraten. Und schon war ein schmackhaftes Abendessen fertig.

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Sony NWZ-ZX1 – Edler Multimedia-Player mit Verbesserungspotential

Ich habe immer wieder die Gelegenheit neue Produkte zu testen. Vor kurzem bekam ich hier den neuesten mobilen Multimediaplayer von Sony, den NWZ-ZX1. Der erste Eindruck war sehr positiv. Ein sehr wertiges und edles Design. Im weiteren Test tauchten dann aber auch ein paar nicht ganz so tolle Eigenschaften auf. Hier ein kurzer Überblick.~

Sony NWZ-ZX1

Pro

• Die Klangqualität des Players ist die beste die ich bisher bei einem mobilen Audioplayer gehört habe. Selbst mit MP3-Dateien die mit 192 kbps codiert sind.
• Viele Audioformate: MP3, FLAC, Apple Lossless (ALAC), AIFF, AAC-LC, WMA, LPCM / mittels APP auch weitere Formate möglich, wie z.B. AAX/AAX+ (Audible-Format)
• Feinabstimmung mittels 5-Band- Equalizer
• Virtuelle Suround Modi (Studio, Live, Club, Arena, Matrix)
• Dynamic Normalizer = Regulierung aller Musiktitel auf einen einheitlichen Lautstärkepegel.
• Flexibilität und großer Funktionsumfang dank Android 4.1 und der hierfür verfügbaren Apps.
• Edles, griffiges und stabiles Gehäuse mit gummierter Gehäuserückseite. Der Player liegt sehr gut in der Hand.
• Mit 128GB (Flash) großzügig bemessener Speicher.
• Gute Akkulaufzeit. Der Akku soll beim Abspielen von Musiktiteln bis zu 32 Stunden halten. Bei Videos bis zu 5 Stunden.
• Gute Konnektivität: Bluetooth 3.0, NFC, GPS, G-Sensor, Wi-Fi (802.11b/g/n/a)

Neutral

• Die Lautstärke ist mir teilweise etwas zu gering.
• Für das Betrachten von Videos und Fotos sind mir 4 Zoll zu wenig. Die Auflösung des Diplays beträgt nur 854 x 480 Bildpunkte.
• Es ist kein eigenes Netzteil im Lieferumfang enthalten, um den Player abseits des Rechners aufzuladen.
• Bei dem Preis hätte man meiner Meinung nach auch eine Displayschutzfolie beilegen können.

Contra

• Proprietäres Kabel zum Aufladen und Daten überspielen. Dies ist für mich der größte Nachteil und einfach nicht mehr zeitgemäß.
• Das Display ist bei hellem Umgebungslicht nur sehr schwer ablesbar. Bei der Werkeinstellung der Bildschirmhelligkeit eigentlich gar nicht.
• Das Display ist im Vergleich zu meinem Samsung Galaxy merklich schlechter.
• Keine Aussparungen für die Bedienknöpfe in der mitgelieferten Tasche
• Mit knapp 700 Euro sehr hoher Preis

 

Hunger nach Leben

Gestern habe ich das Buch einer Freundin gelesen. Hunger nach Leben. Darin beschreibt sie ihr Leben mit der Essstörung. Ich finde ihren Mut ihre Gedankengänge und ihren steten Kampf gegen ihre Magersucht so offen und schonungslos zu beschreiben sehr bewundernswert. Mich hat dieses Buch sehr mitgenommen, im positiven wie im negativen Sinne. Vor allem weil ich einiges daraus sehr gut nachvollziehen kann, auch wenn ich alles andere als magersüchtig bin. Meine Sucht ist das genaue Gegenteil. Der tägliche Kampf jedoch ist oftmals der selbe. Und die Gedanken die Eva in diesem Buch niedergeschrieben gleichen sehr oft den meinigen.

Hunger nach Leben

Parfait, die Zweite

Letztes Wochenende habe ich mich gleich an meinem zweiten Parfait versucht. Und zwar an einem Eierlikörparfait. Das Rezept habe ich, wie so oft, bei Chefkoch gefunden: http://www.chefkoch.de/rezepte/1203391226136166/Eierlikoer-Parfait-mit-Mandelkrokant.html Ich hab‘ das Rezept ganz leicht abgeändert und 200g Sahne statt 150g verwendet, weil es mich einfach nervt wenn ich am Ende 50g Sahne übrig habe. Und 5 Minuten das Eigelb und den Zucker zu schlagen war mir eindeutig zu lange. 3 Minuten haben es hier auch getan und wahrscheinlich wären 2 auch ok gewesen. Dann habe ich noch herausgefunden das 4-5 Stunden im Gefrierfach meines Kühlschrankes die optimale Zeit sind für mein Parfait. Wenn es über Nacht im Gefrierfach steht ist es mir am Ende zu fest und ich lass es dann lieber erst einmal etwas antauen. Das Ergebnis fand ich übrigens sehr lecker und auch meine Probaten stimmten hier mit mir überein.

Hier das Parfait nach 4 Stunden im Eisfach:

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Das Ergebnis meines Mandelkrokants (sehr lecker)

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Und last but not least das Parfait auf dem Teller, zusammen mit roter Grütze und einem „Klecks“ Sahne.

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Camenzind

„Peter Camenzind“ habe ich gestern zu Ende gelesen. Es gab‘ mal wieder einige Stellen in dem Buch die mich nachdenklich gestimmt haben, weil ich sie so oder so ähnlich auch aus meinem Leben kenne. Am Ende des Buches musste ich irgendwie an Tolkiens „Der Hobbit“ denken bzw. an den zweiten Teil des Buchtitles „Hin und zurück“. Das passt irgendwie auch auf „Peter Camenzind“

Hermann Hesse – Peter Camenzind

Ich habe ein weiteres Buch von Hesse zu lesen begonnen. Die Geschichte von Peter Camenzind ist Hesses erster Roman. Er erschien 1904 und hat, wie auch viele andere Romane und Erzählungen von Hesse, teils starke autobiografische Züge. Der Roman erzählt von den Entwicklungen die Peter Camenzind durchmacht, ein Bauerjunge der aus seinem Bergdorf in die Welt auszieht, um die Welt jenseits „seiner“ Berge zu entdecken, nur um am Ende wieder in seine Heimat zurückzukehren.

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Weitlings Sommerfrische von Sten Nadolny

Nach Pratchett steht jetzt mal wieder etwas deutsche Prosa. Ich hab‘ mir vor Kurzem den Roman Weitlings Sommerfrische von Sten Nadolny zugelegt. Nadolny ist einer meiner deutschen Lieblingsautoren. Vor allem seine Bücher Entdeckung der Langsamkeit, Netzkarte und Ein Gott der Frechheit liebe ich. Allerdings habe ich schon länger nichts mehr von ihm gelesen. Ich bin gespannt was mich erwartet.

Details zum Buch und eine Leseprobe gibt’s auf der Verlagsseite: http://www.piper.de/buecher/weitlings-sommerfrische-isbn-978-3-492-05450-8

Weilings Sommerfrische

Terry Pratchet – Steife Prise

Ich habe heute Abend das Buch Steife Prise von Terry Pratchett zu Ende gelesen. Es handelt sich um den 39. und derzeit aktuellsten Scheibenwelt-Roman. Und das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen.

Samuel Mumm kann es nicht fassen, dass man ihm so etwas antut. Sein Dienstherr, der Patrizier Lord Vetinari, schickt ihn in Urlaub. Und das auch noch auf’s Land. Er soll mit seiner Frau Lady Sybil auf den Landsitz der Käsedicks und sich dort zusammen mit ihr und ihrem Sohn Klein-Sam von seiner Tätigkeit als Kommandeur der Stadtwache von Ankh-Morpork erholen. Eine grässliche Vorstellung! Natürlich steckt seine Frau mit hinter diesem „Komplott“. Aber Sam Mumm wäre nicht Sam Mumm, wenn er nicht kurz nach seiner Ankunft in einen Mordfall verwickelt würde. In der Folge überschlagen sich die Ereignisse.

Die Geschichte handelt von Rassenhass und tief verwurzelten Vorurteilen und wie man diese überwinden kann. Wie so oft schafft es Terry Pratchett ein ernstes Thema in eine witzige und spannende Fantasygeschichte zu kleiden. Wie ich finde sehr lesenswert.

Steife Prise