Spargelpizza

Gestern war ich von einer Freundin eingeladen mit ihr ein neues Rezept auszuprobieren. Passende zur Spargelsaison sollte es Pizza mit Spargel geben. Da ich sehr, sehr gerne Spargel esse habe ich mich nicht zweimal bitten lassen. Und hier nun das sehr einfache, etwas abgewandelte Rezept:

– 1 Rolle fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal

– 1 Becher (200g) Creme Fraiche mit Kräutern (oder etwas vergleichbares)

– 500g weißer Spargel

– 4 Frühlingszwiebeln

– 125g Schinkenwürfel (oder Speckwürfel)

– Salz und Pfeffer

Zuerst schält man den Spargel, halbiert dann die Stangen und teilt diese dann noch einmal der Länge nach. Dann putzt man die Frühlingszwiebeln und schneidet den weißen und hellgrünen Teil in feine Ringe. Nun rollt man den Pizzateig aus und verteilt das Creme Fraiche gleichmäßig darauf. Danach belegt man die Pizza mit dem Spargel, streut die Frühlingszwiebeln und die Schinkenwürfel darüber und würzt das ganze noch mit Pfeffer und Salz. Auf das Salz habe ich bei den Schinkenwürfeln jedoch verzichtet, da diese auch schon salzig sind. Die Pizza kommt dann bei 230 Grad (Ober-/Unterhitze) für ca. 15-20 Minuten in den Backofen.

Im Originalrezept steht übrigens Schmand statt Creme Fraiche mit Kräutern und der Spargel soll vorher gegart werden. Aber ich finde die Kräuter Creme Fraiche wertet das ganze noch mal auf und der Spargel wird auch so weich genug. Für meinen Geschmack wäre er vorgegart dann wohl zu weich.

Das Ergebnis war übrigens sehr lecker! Hier noch 2 Fotos. Einmal bevor es in den Backofen kam und dann fertig auf dem Teller. Wir haben übrigens nur die Hälfte der Pizza mit Schinkenwürfeln belegt, da die 2. Hälfte vegetarisch sein sollte.

Spargelpizza 1 Spargelpizza 2

Veränderung

Veränderung braucht

… einschneidende Erlebnisse
… Erkenntnis – Immer!
… Selbsterkenntnis – Auf jeden Fall!
… Ausdauer
… Unterstützung von Freunden
… Zeit
… Durchhaltevermögen
… Leidensfähigkeit – Manchmal
… und noch mehr Zeit

Aber wer durchhält, der wird belohnt.

Und Stillstand ist Tod!

Mal wieder ein neues Rezept ausprobiert (Bananen-Pfannkuchen)

Nachdem der Tag heute nicht ganz so toll war habe ich mich heute Abend dann endlich mal aufgerafft ein neues Rezept auszuprobieren, dass ich mir bereits vor 2 Wochen ausgedruckt hatte, weil es recht lecker klang. Und zwar Bananapancake bzw. Bananen-Pfannkuchen, zu gut Deutsch. Das Rezept ist eigentlich super einfach, nur irgendwie hatte ich die ganze Zeit nicht die rechte Lust dazu. Aber hier erst einmal die Zutaten:

– 2 reife Bananen

– 4 Eier (Größe M)

– 1-2 Teelöffel Zimt

Im Rezept standen dann auch noch Angaben zum Nährwert (ca. 620 Kalorien) den Kohlehydraten (ca. 61g) und dem Eiweißgehalt (ca. 33g), bezogen auf die Gesamtmenge.

Zuerst muss man die beiden reifen Bananen schälen und zu einem Brie zerdrücken, bis man eine glänzende Masse hat. Das macht man am besten in einer Rührschüssel. Nun gibt man die 4 Eier und die 1-2 Teelöffel Zimt hinzu (Bild 1) und verrührt das ganze zu einem homogenen „Teig“ (Bild 2). Ich hab hierzu einen elektrischen Schneebesen verwendet.

Danach nimmt man eine Pfanne, tut etwas Pflanzenöl hinein und backt die Pfannkuchen bei mittlerer Hitze. Hierbei hatte ich jedoch das Problem, dass der Pfannkuchen selbst nachdem er unten goldbraun war nicht unfallfrei zu wenden war. Die Stabilität lies doch sehr zu wünschen übrig. Ich habe zuerst einen dünneren Pfannkuchen gemacht und dann, mit dem restlichen Teig, einen dicken. Beide Male ist mir dieser beim Wenden aber zerrissen.

Geschmacklich war ich mit dem Endergebnis aber sehr zufrieden.

Jetzt muss ich mir nur überlegen, wie ich den Teig verändern kann, damit der Pfannkuchen besser zu wenden ist.

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Müde

Es nervt mich extrem, dass ich dauermüde bin und dies meist in einem Ausmaß, dass es mich an der Rand der Verzweiflung bringt. Immer wieder kämpfe ich damit nicht einzuschlafen. Vor allem wenn ich vor dem PC sitze, und das tue ich gerade auf meiner Arbeit fast die ganze Zeit, oder auch während den täglichen Zugfahrten ist dieser Kampf mittlerweile ein Dauerzustand. Ganz besonders schlimm sind hier Sitzungen und Schulungen, bei denen ich die meiste Zeit nur dasitze und versuche aufmerksam zuzuhören. Für mich ist das zur Qual geworden. Und doch ist eine Besserung meiner Situation nicht sehr wahrscheinlich. Ursache hierfür ist, dass mein Darm mich durchschnittlich 1-2x auf die Toilette treibt. Und das seit Mai 2011, seitdem ein Pouch die Funktion meines nicht mehr vorhandenen Enddarms übernommen hat. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn man am nächsten Tag müde ist. Eine typische Nacht sieht bei mir meist so aus: 1 Stunde Schlaf, 15 Minuten auf Toilette, 2,5 Stunden Schlaf, 20 Minuten auf Toilette, 2,5 Stunden Schlaf, der Wecker klingelt 😦 Machen kann man dagegen eigentlich wenig bis gar nichts. Ich hab‘ schon so einiges ausprobiert. Andere Ursachen für meine Müdigkeit (Schilddrüse, neurologische Ursachen …) haben die Ärzte mittlerweile alle ausgeschlossen. Also lebe ich damit.

Das einzige was mich für einige Zeit mal etwas wacher macht ist Sport. 2 Stunden im Fitnessstudio, oder ein strammer Spaziergang und die damit verbundene Adrenalinausschüttung helfen für ein paar Stunden. Aber auch hier ist der Effekt nicht mehr so stark wie am Anfang. Vor allem merke ich, dass mir oft die Kraft fehlt, was wohl auch mit meiner Dauererschöpfung zusammenhängt.

Was mich dabei besonders nervt ist, dass ich vieles in meinem Leben nicht mehr so Recht auf die Reihe bekomme. Allem voran meinen Haushalt und meinen Garten. In den letzten Jahren habe ich letzteren doch eher vernachlässigt und oft die Gartenarbeit durch Dritte erledigen lassen. Und in meiner Wohnung lass ich vieles meist deutlich länger liegen als es mir gefällt. Derzeit müssten dringend mal wieder die Fenster geputzt werden, das Bad könnte auch mal eine Grundreinigung vertragen und Staubsaugen sollte ich auch mal wieder. Aber wenn ich von der Arbeit nach Hause komme fehlt mir hierzu einfach der Antrieb. Ich würde dann oft gerne nur noch ins Bett fallen. Aber das bringt auch nichts. Hab ich natürlich auch schon versucht. Ich wache dann mitten in der Nacht auf und kann nicht mehr richtig einschlafen. Und dann bin ich am nächsten Tag noch mehr gerädert. Seltsamerweise fällt es mir trotz Müdigkeit tagsüber eher schwer zu schlafen. Meist nicke ich nur für ein paar Minuten ein, selten länger als eine Viertelstunde und bin dann wieder wach. Nachts habe ich mit dem Einschlafen hingegen gar keine Probleme. Wenn ich denn nur nicht immer wieder auf die Toilette müsste. Dabei komme ich tagsüber mit dem Pouch eigentlich sehr gut klar und trauere nicht eine Minute meiner Stomazeit nach. Vor allem weil auch die mir keine ruhigen Nächte beschert hat.

So, jetzt hab ich genug gejammert. Hilft ja eh nix. Und eines möchte ich nicht vergessen zu schreiben: Trotz all dieser Probleme finde ich mein Leben toll und versuche es in vollen Zügen zu genießen, auch wenn ich mir heute vieles verkneife, was ich früher noch gemacht habe, wie beispielsweise unter der Woche abends lange weggehen. Es geht auch einfach nicht mehr. Aber ich hab viele tolle Freunde, ich unternehme sehr viel, gehe auf Konzerte, ins Kino, ins Theater und hab die letzten Jahre tolle Urlaubsreisen gemacht. Gerade jetzt hilft mir die Vorfreude auf meine nächste Reise, im Juni, nach Schottland sehr über die Runden. Und auch das ich die Reise mit einem tollen Menschen zusammen unternehme. Das sind die Dinge die das Leben lebenswert machen.